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8.Dezember 2018 / admin

Gute Privat Rechtsschutz

Test – Gute Privat Rechtsschutz: Nur einzelne sind speziell zu empfehlen

Jeder muss für sich das Wagnis selbst prüfen, ob und in welchen Lagen eine Rechtsschutzversicherung für einen in Betracht kommt. Für die überwiegenden Zahl der Versicherten ist der Einzug in eine eigene Wohnstätte Anreiz genug, um sich gegen Streitsachen mit dem Wohnungsvermieter abzusichern. Bei anderen ist es der erfolgreiche Abschluss der Fahrschule, um eine Verkehrsrechtschutz abzuschließen. Wieso man sich auch für eine Gute Privat Rechtsschutz entschließt, macht man das zukunftsorientiert, für den Fall der Fälle.

Es ist ja nicht einmal abwegig, sich selbst für den Fall einer juristischen Streitigkeit abzusichern. In vielen Fällen sind es Nachbarschaftsstreitigkeiten, die einem den Gang zum Rechtsanwalt geboten erscheinen lassen. Eine Unterredung führt nicht sehr weit und Wohnungsvermieter halten sich in solchen Fällen gerne zurück. Sieht man die Zahl von über eine Mio., der gerichtlich verhandelten Streitigkeiten unter Nachbarn, ist das schon bedrohlich. Die Streitwerte liegen dabei oft genug um 300 € und führen schließlich und endlich zu nichts. Es werden bei einem Verfahren aber weitere Ausgaben für Anwalt und Kosten für den Vollzug eines solchen Verfahrens in Höhe von Einhundert bis Einhundertfünfzig € fällig. Hat man eine Rechtschutzversicherung, werden diese Unkosten vom Anbieter getragen.

Im gewöhnlichen Alltagstrott ist die Gute Privat Rechtsschutz von immer größerer Relevanz. Allerdings bei allem was wir tun, bewegen wir uns im Paragraphenwald. Nirgends auf der Welt ist das Umfeld und Leben so reglementiert und nach den Buchstaben des Gesetzes abgesichert wie hier in der Bundesrepublik Deutschland. Wo ein rechtsfreier Raum gesehen wird, werden in kurzer Zeit neue Vorschriften und Verordnungen verfasst. Ob diese gescheit oder unnütz sind, ist einmal dahin gestellt.

Wer benötigt eine Gute Privat Rechtsschutz?

  • Ordnungswidrigkeiten-Rechtsschutz
  • Disziplinar- und Standes-Rechtsschutz
  • Strafrechtsschutz
  • Sozial-Rechtsschutz: dient in der Regel dazu, Ihre Interessen vor den Sozialgerichten der Bundesrepublik Deutschland durchzusetzen
  • Verkehrsrechtsschutz: Greift bspw. bei der Verteidigung gegen Bußgeld Verfahren.
  • Vertrags- und Sachen-Rechtsschutz: greift dann, wenn es um Streitigkeiten in Hinblick auf Ihr Eigentum an beweglichen Gegenständen oder privater Verträge geht. Kaufen Sie oft online ein, achten Sie darauf, dass ein Internet-Rechtsschutz in Ihrer Police enthalten ist.
  • Steuer-Rechtsschutz: Abdeckung von Streitigkeiten in Hinblick auf Steuern bzw. sonstiger Abgaben bei Finanzbehörden und Finanzgerichten
  • Schadenersatz-Rechtsschutz: betrifft bspw. Fälle, in denen es um Schadenersatz-Forderungen nach einem Freizeitunfall geht
  • Straf-Rechtsschutz: ist zur Rechtfertigung gegen die Anschuldigung eine Illegale Handlung begangen zu haben und zahlt wenn festgestellt wird, dass man eben jene nicht begangen hat.

Weshalb Gute Privat Rechtsschutz

Rechtsschutzversicherungen können verschiedene Bereiche beinhalten. So werden diverse Möglichkeiten in der privaten Rechtschutzversicherung offeriert, dies lässt Kundinnen und Kunden auch die Möglichkeit offen, aus unterschiedlichen Arten der Kfz-Rechtsschutzversicherung zu wählen.

In der Badische Versicherungen Privat-Rechtsschutz- und auch Verkehrsrechtsschutzversicherung gibt es verschieden umfassende Möglichkeiten mit Standard-Bausteinen, die auch von den meisten Versicherungsgesellschaften in ähnlicher Art angeboten werden. Es gibt darüber hinaus dazu Rechtsschutz-Bausteine, die nach Wunsch nach Wunsch inkludiert werden können. Zur Zusammenstellung Ihrer individuellen Rechtschutzversicherung und für nähere Fragen kontaktieren Sie am bequemsten uns.

Wir haben hier aufgeschlüsselt, wie und wo man zu einem guten Vertrag kommt. Ich rate auf jeden Fall, die Versicherung nicht allein nach dem Jahresbeitrag zu wählen, sondern nach der Leistung. Wenn man schon in eine Rechtsschutzversicherung investieren will, sollte man für einen Familientarif die 250 Euro in die Hand nehmen, im Singletarif (ohne Kinder) liegt der jährliche Aufwand meistens etwa 50 EUR darunter. Empfehlenswerter ist es sich eine umfangreiche Deckung zu sichern.

Die Beitragshöhe hängt klarerweise vom Umfang der Rechtsschutz ab. Sie als Versicherte haben aber sehr oft diverse Bedürfnisse, von daher ist es gut darauf zu achten, dass die Deckungen der Rechtsschutzversicherung modular, das heißt flexibel nach individuellem Bedarf zusammengestellt werden können.

Aber Achtung: Auch bei Badische Versicherungen ist der Rechtsschutz oftmals nicht mit dem Zeitpunkt des Versicherungsabschlusses gültig, sondern greift erst nach einer im Vertrag festgelegten Wartefrist, die je nach Art der Versicherung entweder drei, oder sechs Monate dauern kann. Prinzipiell soll damit die Versichertengemeinschaft vor überhöhten Kosten beschützt werden. Die Wartezeit dient vor allem dazu, dass keine Schadensfälle abgesichert werden können, die bei Vertragsabschluss hinlänglich bekannt sind.

Ein solcher Rechtsstreit vor Gericht kostet sehr oft nicht allein Geduld und Nerven, sondern auch sehr viel Geld. Neben den Spesen für den Anwalt können noch viele weitere Ausgaben auf die Kontrahenten zukommen, wie zum Exempel Geldbeträge für Zeugen (Aufwandsentschädigungen), die Kosten für mögliche Sachverständige, die Gebühren für das Gericht und die Kosten, die durch ein Mediationsverfahren entstehen können. Wer über eine Rechtsschutzversicherung verfügt, ist hier ohne Frage im Vorteil, denn selbige führt dazu, dass die wirtschaftliche Last im Falle eines Rechtsstreits merklich reduziert wird.

Darüber hinaus gibt es auch Risikoausschlüsse, bei denen die Versicherung wie die Badische Versicherungen nicht für die Spesen aufkommt. Grundsätzlich zahlt die Versicherung nicht für Versicherungsfälle, die schon vor dem Abschluss bestanden haben. Auch für vorsätzliche Straftaten gibt es nur unter gewissen Grundlagen und dann nur rückwirkend Unterstützung so leistet die Versicherung nicht bei Straftaten oder Delikten gegen die Sittlichkeit.

Familien zahlen für eine anständige Police etwas unter 300 Euro, das haben wir in unserem Direktvergleich ermittelt. Dafür gibt es das komplette Paket aus Privat-, Berufs-, Verkehrs- und Mietrecht. Die Versicherung bezahlt im Falle eines Schadens die anwaltliche Beratung, die Gerichtskosten und – wenn man verliert – auch den Anwalt des Gegenübers.

Der Privatrechtsschutz stellt das Fundament eines Rechtsschutzvertrages dar. Mit dem Vertrag erhalten Sie Rückendeckung, wenn es zu Streitigkeiten im privaten Bereich kommt. Der Privatrechtsschutz springt zum Beispiel bei Kauf- und Dienstleistungsverträgen ein. Der im Internet bestellte Gegenstand ist beschädigt? Dann schützt Sie der Privatrechtsschutz.

Nicht allein im privaten Bereich, sondern auch im Job kommt es häufig zu Konflikten. Wenn sich diese Konflikte nicht mehr hausintern bewältigen lassen und man zu keiner Vereinbarung kommt, steht in vielen Fällen der Gang vor Gericht an. Erhält man beispielsweise eine Abmahnung vom Boss und hält diese für ungerechtfertigt, kann sein Recht jedoch nicht durch ganz persönliche Gespräche durchsetzen, springt der Arbeitsrechtsschutz ein.

Ein anforderungsgerecht zusammengestellter Rechtsschutz ist für jeden empfehlenswert, da jeder in eine Streitsache verwickelt werden kann, sei es absichtlich oder unbeabsichtigt, selbst- oder fremdverschuldet. Je nach Police umfasst der Rechtsschutz dabei Leistungen, die zur Klärung sowohl gerichtlicher als auch außergerichtlicher Streitsachen dienen.

Ehe Sie eine Rechtsschutzversicherung beantragen, sollten Sie sich die Versicherungsbedingungen sorgfältig lesen und etwaige Fragen sich beantworten lassen. Zu den wichtigsten Konditionen gehören Inhalt, Beginn und Ende des Rechtsschutzes. Von Bedeutung sind auch die Möglichkeiten zur Vertragsauflösung und die Frage, wer alles mitversichert ist. In der Regel sind Ehegatte und im Hausstand lebende Kinder im Vertrag mit inbegriffen. Bei nicht vermählten, aber unter einem Dach lebenden Paaren kann der Partner in die Versicherung eingeschlossen werden.

Entscheidend zu wissen ist auch, dass der Rechtsschutzvertrag nicht für Streitigkeiten gilt, die vor Abschluss des Vertrages angefangen haben. Das bedeutet, der Rechtsschutz kann nicht prompt nach Vertragsschluss in Anspruch genommen werden. Diese Zeitdauer umfasst in der Regel drei Monate. Haben Sie sich für einen oder mehrere Angebote entschieden, prüfen Sie, wie lange die Sperrfrist für die einzelnen Module ausfällt. Auch eine Kostenbeteiligung kann vernünftig sein, um die Beitragshöhe zu schmälern. Wählen Sie darüber hinaus die Versicherungssumme ausreichend hoch. Spezialisten raten zu einer Versicherungssumme von mindestens 300.000 Euro.

Nach einer Forsa-Umfrage im Auftrag des Gesamtverbandes Deutsche Versicherungswirtschaft (GDV) wissen nur wenige, wie kostspielig ein Streit werden kann. Annähernd sechzig % der Umfrageteilnehmer gaben an, schon einmal juristische Hilfe in Anspruch genommen zu haben. Doch nur wenige sind sich tatsächlich über die Spesen im Klaren. Zwar traut sich jeder Dritte der Befragten eine realistische Einschätzung zu, wenn es generell um die Kosten für juristische Auseinandersetzungen geht. Bei der Einschätzung der Höhe von Gebühren oder Honoraren in konkreten Rechtsfällen liegen 77 Prozent aber völlig verkehrt mit ihren Schätzungen. Das Kostenrisiko bei rechtlichen Streitfällen ist erheblich größer, als drei Viertel der Befragten schätzen. Nicht einmal 1 Prozent schätzt die Anwalts- und Gerichtskosten höher als sie wirklich sind. Hier wäre eine Rechtsschutzversicherung sinnvoll gewesen, denn nur sechs Prozent der Befragten liegen richtig mit ihren Einschätzungen.

Badische Versicherungen: Das muss bei Beantragung einer Rechtschutzversicherung berücksichtigt werden

Keinesfalls jedwede Angelegenheit gilt in der Rechtsschutzversicherung als automatisch abgesichert. So bezahlen nur die wenigsten Vertragsangebote die Aufwendungen für Querelen der Versicherungsnehmer untereinander. Nie und nimmer gilt dies für Klagen, die gegen die Rechtsschutzversicherungsgesellschaft selbst zielen.

Gesetzt den Fall, dass sich bereits eine Streitsache anbahnt oder wenn Sie schon mitten in einem solchen sind, brauchen Sie hierfür keine Rechtsschutzversicherung mehr zu beantragen. Dann ist es in aller Regel definitiv zu spät und die Versicherungsgesellschaften übernehmen die Ausgaben hierfür keinesfalls.

Wird der Wohnungs-Rechtsschutz nur auf das Eigenheim begrenzt? Der Wohnungs- und Grundstücks-Rechtsschutz beinhaltet außerdem den Schutz für Eigentümer von Häusern. Ganz gleich ob Eigenheim, Doppelhaushälfte oder gemietetes Einfamilienhaus: Damit es im Konflikt in den eigenen vier Wänden nicht ungemütlich wird, unterstützt ein Wohnungs-Rechtsschutz Wohnungsmieter und Eigentümer von Wohnungen und Häusern. Der Rechtsschutz bezieht sich dabei auf sämtliche privat selbst bewohnten Wohneinheiten im Inland.

Mit Antragstellung bei einer Rechtschutzpolice besteht oftmals in den verschiedenen Bereichen eine Wartefrist von drei Monaten.

Warum ein Wohnungs-Rechtsschutz? Genügt nicht die Wohngebäude oder Hausratversicherung? Nein. Ein Wohnungs-Rechtsschutz deckt weitere Bereiche ab, als eine Wohngebäude- oder Hausratversicherung. Wohngebäude- und Hausratsversicherungen versichern Gegenstände und Werte, die sich in der Bleibe oder im Eigenheim befinden. Auch Objekte, die fest eingebaut sind, sind im Zuge dessen versichert. Ein Wohnungs-Rechtsschutz im Gegensatz dazu hilft bei allen Reibereien, die rechtliche Interessen rund um Mietverhältnisse, Pacht und Wohnungseigentum tangieren. Sie haben z.B. eine Auseinandersetzung mit dem Nachbarn oder Schimmel in Ihrem Schlafzimmer? Mit dem Wohnungs- Rechtsschutz sind Sie gut abgesichert.

Versicherer fordern generell auch eine Wartezeit, weil besondere Gefahrgründe beziehungsweise ein zum Datum der Antragstellung noch unbekanntes Risiko auftreten könnte. Dabei gilt eine prinzipielle Frist von drei Monaten nach Vertragsbeginn des Versicherungsvertrages. Vom Versicherungsschutz ausgeschlossen sind Streitigkeiten, die sich vor dem Datum des Abschlusses ereignet haben. Eine dreimonatige Phase gilt bei diversen Rechtsgebieten. In einer Untersuchung der Stiftung Warentest bereits im Januar 2012 kam zum Thema Gute Privat Rechtsschutz bei einem Vergleich von kombinierten Versicherungen für Privat-, Berufs- und Verkehrsrechtsschutz unter Einschluss von Mietrechtsschutz bereits zum Schluss, dass die Versicherungsgesellschaften mehr gute Rechtsschutztarife bieten würden, aber selbst die besten Offerten nicht bei jedem Streit einspringen. Das Kleingedruckte sei voll mit Leistungsausschlüssen. Auch für „Gute Privat Rechtsschutz“ gilt: Die besten Versicherungspakete kosteten zwischen etwa 350 und 400 EUR im Jahr, es gibt aber auch deutlich günstigere Angebote für unter 250 p.a., die nur unwesentlich schwächer sind. Verkehrsrechtsschutz und Mietrechtsschutz seien einzeln oft für circa 100 EUR pro Jahr zu haben. Im Vergleich zum vorangegangenen Test im Jahr 2009 fand die Stiftung Warentest 2012 mehr Tarife, in denen zumindest zum Teil Anwalts- und Gerichtskosten von Streitigkeiten rund um Geldanlagen abgesichert waren. Als relativ ungewohnt wurde das Angebot beschrieben, dass die Versicherer eine Schlichtung begleichen. Der Schlichter hilft dabei als objektive Person, einen Konflikt ohne Gerichtsprozess beizulegen.