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10.Dezember 2018 / admin

Privat Rechtsschutz Eigentum

Frist bei Privat Rechtsschutz Eigentum: Ab wann sind Sie wirklich abgesichert?

Es ist ja nicht einmal widersinnig, sich selber für den Fall einer juristischen Kontroverse eine Versicherung abzuschließen. In zahlreichen Fällen sind es Nachbarschaftsstreitigkeiten, die einem den Gang zum Rechtsanwalt unerlässlich erscheinen lassen. Eine Unterredung führt nicht sehr weit und Wohnungsvermieter halten sich in solchen Fällen gerne zurück. Sieht man die Anzahl von über eine Million, der vor Gericht verhandelten Auseinandersetzungen unter Nachbarn, ist das schon beängstigend. Die Streitwerte liegen dabei zumeist um Vierhundert Euro und führen im Endeffekt zu nichts. Es werden bei einem Verfahren aber zusätzliche Unkosten für Jurist und Kosten für den Vollzug eines solchen Verfahrens in Höhe von 100 bis Zweihundert EUR fällig. Hat man eine Rechtsschutzversicherung, werden diese Unkosten vom Anbieter getragen.

Jedermann muss für sich das Wagnis selber beurteilen, ob und in welcher Lebenslage eine Rechtsschutz für sich in Betracht kommt. Für die überwiegenden Zahl der Versicherten ist der Einzug in eine eigene Behausung Beweggrund genug, um sich gegen Streitsachen mit dem Wohnungsvermieter abzusichern. Bei anderen ist es der Erwerb der Fahrerlaubnis, um eine Verkehrsrechtschutz abzuschliessen. Weswegen man sich auch für eine Privat Rechtsschutz Eigentum entscheidet, macht man das für die kommenden Tage, für den Fall der Fälle.

Im gewöhnlichen Alltag ist die Privat Rechtsschutz Eigentum von ständig größer werdender Bedeutung. Allerdings bei allem was wir tun, agieren wir im Dickicht von Recht und Gesetz. Nirgends auf der Welt ist das Umfeld und Leben so geregelt und nach der formellen Rechtslage abgesichert wie hier in der Bundesrepublik Deutschland. Wo ein rechtsfreier Raum gesehen wird, werden zeitnah neue Vorschriften und Verordnungen geschrieben. Ob diese vernünftig oder abwegig sind, ist mal dahin gestellt.

Wer benötigt eine Privat Rechtsschutz Eigentum?

  1. Berufs-Rechtsschutz
  2. Haus- und Wohnungs-Rechtsschutz
  3. Verkehrs-Rechtsschutz
  • Sozial-Rechtsschutz: dient dazu, Ihre Interessen vor deutschen Sozialgerichten durchzusetzen
  • Berufsrechtsschutz: greift z. B. dann, wenn Sie eine Abfindung gegen Ihren früheren Unternehmensinhaber erstreiten müssen
  • Schadenersatz-Rechtsschutz: betrifft beispielsweise Fälle, in denen es um Schadenersatz-Forderungen nach einem Freizeitunfall geht
  • Steuer-Rechtsschutz: Abdeckung von Reibereien bezüglich Steuern bzw. weiterer Abgaben bei Finanzbehörden und Finanzgerichten

Wer braucht eine Privat Rechtsschutz Eigentum?

In der WGV Privat-Rechtsschutz- und auch Verkehrsrechtsschutzversicherung gibt es vielfältig ausgeprägte Varianten mit Standard-Bausteinen, die auch von den meisten Versicherungsgesellschaften in ähnlicher Weise angeboten werden. Es gibt noch zusätzlich dazu Rechtsschutz-Bausteine, die nach Bedarf nach Wunsch eingeschlossen werden können. Zur Zusammenstellung Ihrer individuellen Rechtsschutz und für nähere Fragen kontakten Sie am besten uns beispielsweise per E-Mail.

Rechtsschutzversicherungen können verschiedene Bereiche enthalten. So werden diverse Möglichkeiten in der privaten Rechtsschutzversicherung angeboten, dies lässt Kundinnen und Kunden auch die Möglichkeit offen, aus diversen Modellen der Kfz-Rechtsschutzversicherung zu wählen.

Außerdem gibt es auch Risikoausschlüsse, bei denen die Versicherungsgesellschaft wie die WGV nicht für die Unkosten aufkommt. Generell zahlt die Versicherung nicht für Versicherungsfälle, die schon vor dem Abschluss bestanden haben. Auch für vorsätzliche Straftaten gibt es nur unter gewissen Voraussetzungen und dann nur rückwirkend Unterstützung so leistet die Versicherungsgesellschaft nicht bei Verbrechen oder Delikten gegen die Sittlichkeit.

Das Risiko, in einen Rechtsstreit zu geraten, ist recht hoch. Ob man dann eine Rechtsschutzversicherung benötigt, hängt davon ab, wie happig die Angelegenheit wird. Viele kleine Geschichten kann man auch ohne Versicherung abwickeln. Aber wenn man sich zum Beispiel mit seinem Arbeitgeber streitet, weil man den Job verloren hat, dann hat man die 10.000 Euro für eine Kündigungsschutzklage vermutlich gerade absolut nicht übrig. Zum Überfluss einen Gerichtsprozess gegen die Versicherungsgesellschaft auf Grund einer nicht anerkannten Berufsunfähigkeit oder gegen den Arzt wegen eines Kunstfehlers kann man sich ohne Versicherung möglicherweise gar nicht leisten.

Wir haben aufgeschrieben, wie und wo man zu einem guten Tarif kommt. Ich empfehle auf jeden Fall, die Versicherung nicht allein nach dem Beitrag zu wählen, sondern nach der Leistung. Wenn man schon eine Rechtschutzversicherung abschließen will, sollte man für einen Familientarif die 250 Euro in die Hand nehmen, für den Single (ohne Kinder) liegen die Jahresbeiträge in der Regel etwa 50 EUR günstiger. Passender ist es sich einen umfangreichen Vertragsumfang zu beantragen.

Sie wählen, ob Sie sich als Single absichern lassen, oder mit einem Familienpaket alle Personen beschützt wissen wollen, die mit Ihnen im gemeinschaftlichen Haushalt leben oder zu Ihrer Familie zählen allerdings woanders wohnen.

Familien zahlen für eine vernünftige Versicherungspolice etwa 200 Euro, das haben wir in unserem Vergleich ermittelt. Dafür gibt es das komplette Paket aus Privat-, Berufs-, Verkehrs- und Mietrecht. Die Versicherung bezahlt im Falle eines Schadens die anwaltliche Beratung, die Gerichtskosten und – wenn man verliert – auch den Anwalt des Gegners.

Der Zahlbeitrag hängt selbstverständlich vom Umfang der Rechtsschutzversicherung ab. Wir als Versicherte haben aber oftmals diverse Erwartungen, aufgrund dessen ist es wichtig darauf zu schauen, dass die Deckungen der Rechtsschutzversicherung modular, das heißt flexibel nach persönlichem Wunsch zusammengestellt werden können.

Stück für Stück: Wenn Sie sich im Recht fühlen und das vor Gericht geltend machen, gehen Sie mit einem Rechtsschutz keinerlei Risiko ein.

Der Privatrechtsschutz stellt das Fundament des Rechtsschutzvertrages dar. Mit einem Vertrag erhalten Sie Rückendeckung, wenn es zu Konflikten im privaten Bereich kommt. Der Privatrechtsschutz springt beispielsweise bei Kauf- und Dienstleistungsverträgen ein. Der Reiseveranstalter hat Ihnen eine Reise unter falschen Angaben verkauft? Dann unterstützt Sie der Privatrechtsschutz.

Ehe Sie eine Rechtsschutzversicherung abschließen, sollten Sie sich die Versicherungsbedingungen sorgfältig lesen und etwaige Fragen klären. Zu den wesentlichen Konditionen zählen Inhalt, Beginn und Ende des Rechtsschutzes. Wichtig sind auch die Möglichkeiten zur Kündigung und die Frage, wer alles mit eingeschlossen ist. In der Regel sind Ehepartner und im Haushalt lebende Kinder im Vertrag mit eingeschlossen. Bei unverheirateten, aber in einem Hausstand lebenden Paaren kann der Partner in den Versicherungsschein eingetragen werden.

Ein bedarfsgerecht zusammengestellter Rechtsschutz ist für jeden empfehlenswert, da jeder in eine Streitsache verwickelt werden kann, sei es in voller Absicht oder unbeabsichtigt, selbst- oder fremdverschuldet. Je nach Vertrag umfasst der Rechtsschutz dabei Leistungen, die zur Klärung sowohl gerichtlicher als auch außergerichtlicher Streitsachen dienen.

Bedeutsam zu wissen ist hierbei, dass sich der Versicherungsschutz im Regelfall aus einzelnen Bestandteilen zusammensetzt. Je nach individuellen Erfordernissen haben Sie beim Rechtsschutz die Auswahl zwischen einer rundum Komplettversicherung oder aber jeweiligen Bausteinen wie Privatrechtsschutz, Verkehrsrechtsschutz, Berufsrechtsschutz und Mietrechtsschutz. Mit Hilfe der Bausteine lässt sich der Schutz individualisiert gestalten und an die persönlichen Erwartungen anpassen.

Wichtig zu wissen ist auch, dass der Rechtsschutz nicht für Streitigkeiten gilt, die vor Abschluss des Vertrages begonnen haben. Das heißt, der Rechtsschutz kann nicht unmittelbar nach Vertragsschluss in Anspruch genommen werden. Diese Sperrfrist umfasst in der Regel drei Monate. Haben Sie sich für einen oder mehrere Tarife entschieden, prüfen Sie, wie lange die Wartezeit für die jeweiligen Vertragsbestandteile ausfällt. Auch eine Selbstbeteiligung kann vernünftig sein, um die Beitragshöhe zu schmälern. Wählen Sie außerdem die Deckungssumme ausreichend hoch. Experten empfehlen Versicherungssumme von zumindest 300.000 Euro.

Wohnungsmieter profitieren vom Mieterrechtsschutz. Bei inkorrekten Nebenkostenabrechnungen kann Ihr Mieterrechtsschutz zum Beispiel zum Einsatz kommen. Als Wohnungsvermieter sind Sie mit einem Vermieterrechtsschutz gut beraten. Dieser unterstützt Sie bei Streitigkeiten mit den Mietern. Welchen Versicherungsumfang Sie brauchen, hängt von Ihrer persönlichen Lebenslage ab. Ein Privatrechtsschutz ist eine gute Basis. Die weiteren Bausteine wählen Sie Ihrem Bedarf entsprechend aus.

Nach einer Forsa-Umfrage im Auftrag des Gesamtverbandes Deutsche Versicherungswirtschaft (GDV) wissen nur wenige, wie kostenträchtig ein Streit werden kann. Nahezu sechzig Prozent der Umfrageteilnehmer gaben an, schon einmal rechtliche Unterstützung in Anspruch genommen zu haben. Doch nur wenige sind sich wirklich über die Ausgaben im Klaren. Zwar traut sich ein Drittel der Befragten eine realistische Beurteilung zu, wenn es ganz allgemein um die Kosten für juristische Auseinandersetzungen geht. Bei der Beurteilung der Höhe von Gebühren oder Honoraren in konkreten Rechtsfällen liegen 77 % aber absolut verkehrt mit ihren Schätzungen. Das Kostenrisiko bei juristischen Streitfällen ist um einiges höher, als 75 % der Befragten vermuten. Nicht einmal 1 Prozent schätzt die Anwalts- und Gerichtskosten höher als sie wirklich sind. Hier wäre eine Rechtsschutzversicherung sinnvoll gewesen, denn nur sechs Prozent der Befragten liegen korrekt mit ihren Einschätzungen.

Nicht nur im privaten Bereich, sondern auch bei der Arbeit kommt es häufig zu Auseinandersetzungen. Wenn sich diese Konflikte nicht mehr intern lösen lassen und man zu keiner Einigung kommt, steht wieder und wieder der Gang vor Gericht an. Erhält man zum Beispiel eine Abmahnung vom Dienstvorgesetzten und hält diese für grundlos, kann sein Recht jedoch nicht durch ganz persönliche Gespräche durchsetzen, springt der Arbeitsrechtsschutz ein.

WGV: Das sollte beim Abschluss einer Rechtsschutz berücksichtigt werden

Kompetente Unterstützung und professionelle Unterstützung rund um die Uhr.

Angenommen, dass Sie in einen Crash verwickelt werden und sind nicht der Verantwortliche. Hier unterstützt Sie die Verkehrsrechtsschutzversicherung schließlich, um Ihre Schadenersatzforderungen beim Unfallverursacher durchzusetzen. Sie steht Ihnen auch zur Seite, falls Sie Schwierigkeiten mit der eigenen Fahrzeug Versicherung haben. So übernimmt sie Anwaltshonorare, Spesen für Sachverständigengutachten oder Gerichtsgebühren – Auslagen also, die schnell mehrere tausend Euro überschreiten können.

Falls sich längst eine Streitsache ankündigt oder falls Sie schon in einem solchen sind, brauchen Sie hierfür keine Rechtsschutzversicherung mehr abzuschließen. Dann ist es in aller Regel zu spät und die Versicherungsgesellschaften übernehmen die Spesen hierfür absolut nicht.

Vertragen anstatt klagen: mit Mediation rechtliche Konflikte ohne Gerichtsverfahren beenden.

Wird genauso meine Zweitwohnung mitversichert? Natürlich. Solange Sie eine zusätzliche Bleibe ebenfalls selber bewohnen, ist auch der Zweitwohnsitz durch einen Wohnungs-Rechtsschutz abgesichert. Wenn es beispielsweise dort Konflikte mit Ihrem Hauseigentümer gibt. Das Leistungsspektrum inkludiert überdies einen Steuer-Rechtsschutz. Dieser tritt schon ab Einspruch in Kraft, zum Beispiel gesetzt den Fall, dass das Finanzamt die Werbungskosten für Ihre Zweitwohnung aberkennt.

Der umfassende Rundumschutz für sämtliche Lebenssituationen. Ob in dem eigenen Bereich, im Straßenverkehr, Beruf oder rund um das Domizil.

Wohnungsrechtsschutz